Gestrandet
„One Journey ends only to begin another; and a second ended, only begins a third and so on, for ever and for aye.“
Herman Melville, Moby Dick
Ich sitze am Strand von Koh Phangan, während ich diese Zeilen schreibe. Eine kleine, absolut paradiesische Insel im Golf von Thailand. Ein kleiner, absolut paradiesischer Strand. Die Sonne scheint, der Sand zwischen meinen Zehen ist warm, feinkörning und fast weiß, ich bin umgeben von Palmen und vor mir erstreckt sich das Meer in einem fast schon unwirklichen türkisblau bis zum Horizont. Ich weiß das alles so sehr wertzuschätzen. Und kann es doch nicht so richtig genießen. Was mich unfassbar traurig macht und vor allem habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass Zuhause alle in Schnee und Arbeit versinken und so viele jetzt gerne mit mir tauschen würden.
Ich fühle mich irgendwie so gestrandet. Mein Körper ist hier in Thailand, aber innerlich bin ich irgendwie hängen geblieben – irgendwo auf dem Weg von Indien hierher. Ich vermisse den Alltag im Ashram, mir fehlen die Menschen dort, und meinen Vorsatz, weiterhin täglich Yoga zu machen, habe ich in der Woche, die seither vergangen ist, nicht einmal umgesetzt. Und nachdem ich zwei Monate lang Sri Lanka, Nepal und Indien bereist habe, so viele kulturelle Einblicke gewinnen konnte, täglich vor neuen Herausforderungen stand und – gerade im Ashram – alles so bedeutungsvoll war, kommt mir dieser Strandurlaub irgendwie so oberflächlich vor. Obwohl ich mich genau aus diesen Gründen so sehr auf eben diese Auszeit gefreut hatte…
Pünktlich zum Beginn des Dezembers bin ich am 01.12. in Bangkok angekommen. Thailand schien mir ein passender Start für eine Südostasienreise zu sein – das sogenannte Backpackerparadies und Top-Ziel für Auswandernde und Langzeiturlauber*innen, vor allem aufgrund der guten Sicherheitslage und der niedrigen Preise. Tatsächlich gilt Thailand als eines der günstigsten Reiseländer. Ich denke schon nach wenigen Tagen: „Wer das wirklich glaubt, war definitiv noch nicht in Indien.“

Ich nehme ein Grab (die asiatische Version von Uber) zu meiner Unterkunft – ein kleines Guesthouse direkt am Chao Phraya (dem Fluss, der Bangkok durchfließt) und ganz in der Nähe der berüchtigten Khaosan Road. Schon auf dem Weg dahin fallen mir die unzähligen Cannabis Läden auf, welche die Straßen hier säumen – scheint hier also legal zu sein.
Als ich mein Zimmer beziehe, schließe ich die Tür hinter mir und stehe bestimmt zwei Minuten einfach nur mitten im Raum. Ich bin alleine. Ganz alleine. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal allein in einem Raum gewesen bin. Abgesehen von Badezimmern natürlich. Privatsphäre ist hier irgendwann zum Fremdwort geworden und in den letzten zwei Wochen habe ich mir mein Schlafzimmer mit 35 anderen Menschen geteilt. Ich muss grinsen. Dann stelle ich die Klimaanlage genauso ein, wie ich das möchte, gehe ganz in Ruhe duschen, weil niemand darauf wartet, dass die Dusche frei wird, und lasse mich auf das große Bett fallen, in dem ich heute Nacht ganz alleine schlafen werde, bis Franzi morgen kommt. Als ich merke, wie die Müdigkeit über mich hereinbricht, weil die Nacht im Flugzeug schlafbefreit und angespannt war (ich fliege einfach nicht gerne, und dann direkt zwei Mal mit Umstieg in Singapur), stehe ich schnell wieder auf, weil es erst 14 Uhr ist und ich bis heute Abend durchhalten will, damit mein Rhythmus nicht komplett durcheinander kommt. Mein Blick streift den Spiegel, der an der Wand hängt, und ich stelle fest, dass ich mich auch nicht erinnern kann, wann ich mich das letzte Mal so richtig im Spiegel betrachtet habe. Und dann krame ich all jene Dinge aus meinem Rucksack hervor, die ich während Indien ganz unten verstaut hatte: Ich ziehe eine Jeansshort und ein ärmelloses Top an, lege Schmuck an, setze meine Sonnenbrille auf. Fühle mich wahnsinnig schick, dabei bin ich nicht mal geschminkt. Es fühlt sich ungewohnt freizügig an Leuten meine Knie und Schultern zu zeigen. Und nach ganz viel Freiheit!


Ich bringe all meine langen und weiten Sachen aus Indien in die Wäscherei nebenan, schlendere durchs Viertel, finde ein süßes Café, gönne mir zwei Cappuccini und zwei Stücke Kuchen (Koffein und Zucker dürfen nun ja wieder sein, hihi). Ich sitze sehr, sehr lange in diesem Café, versuche mental in Bangkok anzukommen. Beende meinen Blogbeitrag zum Indienabschied und schreibe, dass ich keine Ahnung habe wie das gehen soll – die Umstellung von dem abgeschiedenen Leben im Ashram zum Großstadtgetümmel in dieser verrückten, verrückten Stadt (Fazit nach einer Woche: Es geht nicht).


Als ich abends essen gehe, lerne ich ein Paar aus – ACHTUNG – Indien kennen. Super sympathische, aufgeschlossene Menschen aus Delhi – sie so knapp angezogen, dass es nur schwer als was Anderes als Unterwäsche durchgeht. „Ich liebe Thailand – hier kann ich mich ausleben!“ lacht sie und zeigt mir wilde Partyfotos aus den vergangenen Nächten. Ich frage, ob sie denn trotzdem in Indien bleiben möchte, wenn sie sich dort so eingeschränkt fühlt. „Natürlich. Das ist meine Heimat. Da lebt meine Familie. Indien liebe ich auch.“, ist ihre simple Antwort. Ich esse meinen ersten Pineapple Fried Rice und als wir fertig sind, bestehen die beiden darauf mich einzuladen. Sie fragen, ob ich mit ihnen feiern gehen möchte, aber ich kann inzwischen kaum noch die Augen offen halten. Auf dem Rückweg mache ich kurz halt am Fluss und betrachte die beleuchtete Autobrücke, die auf die andere Seite führt. Und plötzlich beginnt von lauter Musik untermalt eine verrückte Lichtershow und „Welcome to Thailand“ erscheint in großen Leuchtbuchstaben auf einem der Pfeiler als würde das Land mich persönlich willkommen heißen.


Um fünf Uhr morgens klingelt mein Handy. Franzi steht draußen und findet unser Zimmer nicht. Obwohl die Frau vom Empfang bei meinem Check-in darauf bestanden hatte, dass Franzi sich auch um diese Zeit unbedingt erst bei ihr an der Rezeption meldet, bevor sie zu mir ins Zimmer kommt, war sie offensichtlich nicht da. Stattdessen berichtet Franzi, dass die Rezeption von kiffenden Leuten belagert war, die alle sehr neben sich standen und wahrscheinlich wer weiß was noch alles eingeschmissen hatten. Willkommen in Bangkok!
Wir verbringen drei Tage in Thailands Hauptstadt. Schlendern durch den Lumphini Park, genießen die Aussicht von einer der zahlreichen Rooftop Bars, lassen uns massieren. Ein bisschen Sightseeing lassen wir uns diesmal auch nicht nehmen und so besichtigen wir den Königspalast sowie die beiden großen buddhistischen Tempel Wat Arun und Wat Poh. Vor allem aber essen wir. Und essen und essen und essen. Abgesehen vom Frühstück sind wir nicht ein einziges Mal in einem Restaurant, sondern schlemmen uns den ganzen Tag durch das riesige Streedfood Angebot. Ich hätte nicht gedacht, dass irgendwas an die indische Küche herankommt, aber thailändisches Essen ist auch wirklich, wirklich lecker! Pad Thai, Mango Sticky Rice und Roti mit Nutella und Banane entwickeln sich zu meinen Favoriten.






Eines Abends landen wir durch Zufall auf einem thailändischen Weihnachtsmarkt. Die vielen Weihnachtsbäume und all die Weihnachtsdeko, welche die ganze Stadt säumen, sowie die ganzen Weihnachtslieder, die überall durch die Straßen schallen, waren vorher schon verrückt. Schließlich sind es 36 Grad Außentemperatur und alle laufen in Sommersachen herum. Aber der Weihnachtsmarkt ist nochmal ein neues Level. Ich war so traurig, die Weihnachtszeit in Deutschland dieses Jahr zu verpassen und nun doch auf einem Weihnachtsmarkt zu sein, entschädigt mich sehr. Und als ich dann noch einen Banane-Nutella-Roti bestelle und mir einrede, dass es wie ein Crepes schmeckt, kommen tatsächlich zum ersten (und wahrscheinlich letzten) Mal ein paar Weihnachtsgefühle auf.



Und natürlich verbringen wir einen Abend auf der Khaosan Road. Ist. Das. Verrückt. Crazy Bangkok! Jede Szene aus „Hangover 2“ wird dem Nachtleben in dieser Straße gerecht. Es gibt nichts, was man hier nicht kaufen kann: Kleidung, Alkohol, Gras (und mit Sicherheit auch andere Drogen), Souvenirs, Tattoos, Streetfood, Sex, gegrillte Skorpione/ Heuschrecken/ Maden am Spieß, Lachgas, Massagen, Eintrittskarten für „Pussy Pingpong“ Shows, pinkfarbene THC Drinks, und und und… Als wir in einer Bar eine vierköpfige Backpackertruppe kennenlernen, von denen sich zwei einen Skorpion am Spieß gegönnt haben und uns anbieten zu probieren, beiße ich (nachdem ich einen starken Gin Tonic intus habe) tatsächlich einmal ab. Schmeckt….knusprig.






In einem super luxuriösen Nachtbus geht es für uns dann weiter nach Surat Thani und von dort mit der Fähre rüber nach Koh Phangan. 16 Stunden dauert das Vergnügen, aber es lohnt sich! Wir haben einen eigenen kleinen Mini-Bungalow direkt am Meer – leider ohne Strand, dafür aber mit Pool. Ab jetzt sind Erholung und Strandurlaub angesagt. Und während ich in Bangkok viel zu abgelenkt war von den Millionen Eindrücken um mich herum, komme ich hier auf der Insel zur Ruhe. Und der Kopf zu Wort. Meldet lautstark zurück, dass dieser schnelle Kontextwechsel gerade zu viel und überfordernd ist, er nicht hinterher kommt. Dass das Reisen gerade eher ermüdend als aufregend ist.
Ich stoße bei Instagram auf ein Reel über die Schattenseiten des Langzeitreisens und die Legitimation negativer Gefühle trotz des vermeintlichen Traumlebens, das man gerade führt. Finde das sehr entlastend und reposte es in meiner Story – womit ich (wie erwartet) auch auf Unverständnis stoße. „Geht es dir nicht gut? Du bist doch jetzt in Thailand. Und auch wieder mit Franzi zusammen. Ist es denn nicht schön da?“ Doch. Natürlich ist es schön hier. Und mich selbst trifft es wohl am meisten, dass ich gerade nicht so genießen kann wie ich gerne würde. Aber ich habe einfach einen kleinen Durchhänger. Gerade strengen mich die ständigen Ortswechsel und neuen Eindrücke an. Mein Kopf ist so voll, dass ich nicht sicher bin, ob noch mehr rein passt. Ich schaffe es einfach nicht jeden Tag super gut drauf zu sein, nur weil ich an einem traumhaft schönen Ort bin. Ich bin gerade vier Monate lang an traumhaft schönen Orten. Das ist aktuell mein Leben und ich weiß, wie privilegiert es ist. Aber niemand ist vier Monate lang jeden Tag glücklich. Und das ist in Ordnung. Das heißt nicht, dass ich nicht dankbar für all das hier bin. Ich bin einfach beides.




Inzwischen sind ein paar Tage vergangen (Ja, diese Blogbeiträge entstehen selten an einem einzigen Tag). Mir geht es besser. Ich habe das Gefühl auch mental in Thailand angekommen zu sein, genieße diese Auszeit im Paradies, die das Inselleben bietet. Die ersten zwei Tage hier ist das Wetter eher schlecht. Wir schlafen viel, testen den Pool bei uns aus, erkunden zu Fuß die nähere Umgebung, besuchen Nachtmärkte, essen lecker, gönnen uns täglich eine Thai Massage.



Am ersten Abend stürzen wir uns noch hochmotiviert ins Nachtleben und gehen zu einer Poolparty im Hostel die Straße runter. Es gibt Vodka mit Saft aus Ein-Liter-Plastikeimern; wir nehmen jede einen, denn der zweite Eimer ist gratis. So wie das schmeckt, ist es wohl eine 50:50-Mischung. Ich überlege wie lange es her ist, dass ich das letzte Mal irgendwas aus einem Eimer getrunken habe und fühle mich plötzlich schrecklich alt. Obwohl die Musik gut ist, wird quasi nicht getanzt, stattdessen wird der Pool immer voller (genau wie die Leute). Der Altersdurchschnitt liegt irgendwo zwischen 18 und 25 und gegen ein Uhr müssen wir eine Entscheidung treffen: Entweder wir betrinken uns jetzt, stürzen uns in diesen Pool und lassen unsere frühen 20er nochmal aufleben – oder wir gehen. Und irgendwie fällt die Wahl gar nicht schwer. Ich lasse meinen halbvollen Eimer stehen, wir holen uns eine heiße Suppe im 7-Eleven (diese Supermarktkette gibt’s hier in Thailand einfach wie Sand am Meer), kuscheln uns damit ins Bett und schauen noch eine Folge Netflix. Und es ist ganz großartig!


Als das Wetter besser wird, leihen wir uns einen Roller, um die Strände der Insel erkunden zu können. Wir sind beide noch nie in unserem Leben selbst so ein Ding gefahren. Zum Glück erklärt Franzi sich bereit das Fahren zu übernehmen (und scheint da auch wirklich Lust drauf zu haben) – ich hab davor aus irgendeinem Grund nämlich panische Angst. Der Frau vom Rollerverleih erzählen wir, dass Franzi früher schon oft gefahren sei und das aber nun schon lange her ist und wie geht das nochmal genau…? Als Franzi bei einer kurzen Probefahrt das Ding schon beim Anfahren fast gegen das erste Straßenschild setzt, bekommt die Frau ernsthafte Zweifel, ob sie uns den Roller ausleihen sollte – und ich, ob ich mich da wirklich mit draufsetzen will! Aber nach ein paar Runden scheint sie sich eingefahren zu haben… Und es lohnt sich so sehr! Diese Unabhängigkeit! Wie frei wir uns über die Insel bewegen und fahren können, wohin auch immer wir wollen! Die Strände sind so schön, dass sie fast unecht wirken. Alles sieht aus wie im Bilderbuch, vor allem die Sonnenuntergänge. Diese Farben!




Und dann wird Franzi krank. Zu unseren immer wiederkehrenden Magenproblemen kommt bei ihr dann auch noch Fieber dazu und sie muss das Bett hüten. Und das ausgerechnet am Tag der Halfmoonparty! Koh Phangan ist berüchtigt für seine monatlichen Fullmoonparty am Strand ganz unten im Süden der Insel. Leider verpassen wir die genau – die letzte war Ende November und die nächste ist Weihnachten. Mitten im Dschungel findet aber – ebenfalls einmal monatlich – die Halfmoonparty statt. Ein Ableger der Fullmoonparty – sie soll etwas weniger spektakulär, dafür aber auch weniger überlaufen sein. Und genau dort wollten wir eigentlich hin. Super schade! Kurz bin ich versucht alleine hinzugehen, aber es gibt von diesen Partys so viele Stories über Unfälle und Vergewaltigungen und Drogen in Getränken und zu zweit hätten wir uns sicher gefühlt, aber alleine? Als Frau? Dieses Risiko ist mir eine einzige Party irgendwie nicht wert.
Die andere Frage ist, wie ich nun den Tag verbringe. Entweder hänge ich den ganzen Tag am Pool ab…..oder wage mich doch an diesen Roller heran. Ich merke richtig, wie ich schon Herzrasen kriege, wenn ich nur daran denke. Ich gehe erstmal frühstücken und überlege mir das. Ich frühstücke lange. Schinde ganz viel Zeit. Gehe dann nochmal ins Zimmer, um nach Franzi zu sehen. Sie schläft. Ich hole ihr Zwieback, Cracker, Wasser, Cola, Bananen. Sitze wieder im Zimmer. Schinde noch mehr Zeit. Ich weiß eh, dass ich es schlussendlich machen werde. Herausforderungen kitzeln mich einfach und ich weiß genau wie ich frustriert am Pool liegen und bereuen würde mich nicht getraut zu haben. Irgendwann schreibe ich einem Freund, der Motorrad fährt, hole mir nochmal ein Briefing (und ganz viel Ermutigung) über WhatsApp. Na dann mal los. Sofi von der Rezeption ist super lieb und übt mit mir ein paar Runden an der gegenüberliegenden Tankstelle. Ich soll Pfützen umfahren und auf Sand auf der Straße aufpassen. Der ist rutschig. Und dann geht es los.

Es macht soooooo viel Spaß! Ich will gar nicht wieder absteigen! Ein Regenschauer sorgt für überflutete Straßenabschnitte. Und als ich in Strandnähe ankomme, ist die Straße voll mit Sand. So viel dazu. Aber im Großen und Ganzen komme ich sehr souverän zum Ziel. Ich bin wahnsinnig stolz, lade mich selbst auf einen Kaffee ein (eigentlich bräuchte ich eher einen Schnaps) und verbringe dann einen wunderschönen Tag allein am Strand. Ich freue mich so sehr, dass Franzi auf dieser Reise mit dabei ist, aber es ist auch schön (und bestätigend) immer wieder festzustellen wie gut ich das alles auch alleine geschafft hätte.

Auf der Rückfahrt ertappe ich mich irgendwann selbst dabei, wie ich beim Fahren zu übermütig werde, und bremse mich wieder ein bisschen. Das ist so typisch. Und ich dachte auf Koh Phangan erwarten mich keine Herausforderungen. Ich muss an diese Kopf-Bauch-Balance denken, die ich im letzten Beitrag beschrieben habe, und dass dieses Rollerfahren gerade wieder so ein Moment ist. Das Bauchgefühl entscheidet. Immer. Und der Kopf als Planer und Macher setzt dann in die Tat um, mit ausreichend viel Vernunft und Sicherheitsbedürfnis.
Am nächsten Tag geht es Franzi besser. Eine Wanderung schafft sie noch nicht, daher fahren wir mit dem Roller einmal komplett durch den Dschungel auf der Insel und erkunden dann eine Bucht ganz oben im Norden. Auf dem Rückweg fällt das Navi aus, was ein echtes Problem darstellt, weil es stockdunkel und Franzis Orientierung noch viel schlechter ist als meine. Aber wie so oft, wenn ich muss, schaffe ich es uns zurückzunavigieren, indem ich mich an Kreuzungen und Entfernungen, die das Navi auf dem Hinweg anzeigte, erinnere. Es ist ein abenteuerlicher Tag.

Und jetzt sitzen wir gerade auf der Fähre und schippern über den Golf von Thailand. Nach sechs Tagen auf Koh Phangan geht es heute weiter nach Koh Tao, eine noch winzigere Insel. Dort erwartet uns das nächste große Abenteuer! Aber dazu beim nächsten Mal mehr…



2 Kommentare
Tina
Juhu, wieder Lesestoff vom Schwiegerkind!!! Ich freue mich immer, von dir/euch zu lesen. Thailand würde mich doch tatsächlich auch mal reizen. Macht es euch weiter schön und genießt die Reise. Liebe Grüße aus der eher nicht so tropischen Heimat! 😗
Jörn
Klingt alles traumhaft und ich zähle die 288 Stunden einzeln herunter!! 😘